Praxishund & Therapiebegleithund Nala
Nähe. Vertrauen. Menschlichkeit auf vier Pfoten
„Ist Nala heute da?“
Diesen Satz hören wir in der Citypraxis Hahne in Herten-Westerholt inzwischen fast täglich.
Denn Nala ist für viele Menschen längst mehr als nur der Hund der Praxis. Die im April 2025 geborene Golden Retriever-Hündin bringt Ruhe in nervöse Momente, schenkt Nähe, zaubert Menschen ein Lächeln ins Gesicht — und schafft oft schon durch ihre bloße Anwesenheit eine angenehmere Atmosphäre.
Manchmal braucht Medizin eben nicht nur Worte und Medikamente.
Manchmal hilft auch einfach ein stiller Moment mit einem Hund.
Willkommen bei Nala
Nala begleitet uns bereits seit ihrer Welpenzeit im Praxisalltag, bei Besuchen in Altenheimen sowie in der palliativmedizinischen Begleitung.
Inzwischen hat sie ihre Therapiebegleithundausbildung in Mönchengladbach erfolgreich abgeschlossen und ist ausgebildeter Therapiebegleithund.
Schon früh zeigte sie eine außergewöhnliche Ruhe, Sensibilität und Nähe zu Menschen. Viele Begegnungen haben uns gezeigt, wie positiv ihre
Anwesenheit auf Menschen wirken kann:
- Kinder verlieren ihre Unsicherheit
- ältere Menschen beginnen zu erzählen
- angespannte Situationen werden ruhiger
- Menschen lächeln plötzlich wieder
Die Verbindung aus Allgemeinmedizin, Hausarztmedizin, Palliativmedizin und tiergestützter Begleitung ist für uns kein Trend — sondern ein bewusster Teil einer modernen und menschlichen Medizin.
Nicht einfach ein Praxis-Hund
Während der regulären Sprechzeiten bleibt Nala überwiegend in Sprechzimmer 3. Sie bewegt sich nicht frei durch die Praxisräume, denn selbstverständlich nehmen wir Rücksicht auf alle Patientinnen und Patienten — auch auf Menschen mit Unsicherheiten, Ängsten oder Allergien.
Viele Menschen freuen sich inzwischen gezielt auf Termine in Sprechzimmer 3. Manche fragen bereits am Empfang:
„Ist Nala heute da?“
Patientinnen und Patienten werden grundsätzlich nicht allein mit Nala gelassen. Der Einsatz erfolgt verantwortungsvoll, strukturiert und mit einem eigenen mehrseitigen Hygieneplan.
Denn bei aller Emotionalität stehen medizinische Professionalität, Hygiene und Patientensicherheit selbstverständlich an erster Stelle.
Vertrauen beginnt manchmal auf vier Pfoten.
Kleine Momente. Große Wirkung.
Manchmal sitzt Nala einfach still neben einem Menschen — und plötzlich wird aus Anspannung ein Gespräch.
Gerade Kinder profitieren häufig von der ruhigen und freundlichen Art eines Hundes. Viele verlieren ihre Angst vor Untersuchungen oder fühlen sich sicherer und entspannter.
Auch ältere Menschen oder Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen erleben die Begegnung mit Nala oft als wohltuend und beruhigend.
Die Atmosphäre wird ruhiger. Persönlicher. Menschlicher.
Und genau das möchten wir erreichen:
Medizin, die nicht nur behandelt — sondern Menschen wirklich begegnet.
Nala in der palliativmedizinischen Begleitung
Besonders berührend sind häufig die Begegnungen im Bereich der Palliativmedizin und Hospizarbeit.
Dort stehen nicht Heilung und Therapie im Vordergrund, sondern Lebensqualität, Würde und menschliche Begleitung.
Die ruhige Anwesenheit eines Hundes kann in solchen Situationen Trost, Nähe und Geborgenheit vermitteln. Oft braucht es dabei keine Worte. Manchmal reicht es schon, wenn Nala einfach still neben einem Menschen liegt oder sich streicheln lässt.
Das Streicheln eines Hundes kann beruhigend wirken, Erinnerungen wecken und emotionale Sicherheit vermitteln.
Gerade in schwierigen Lebenssituationen entstehen dadurch oft kleine Momente, die für Menschen und Angehörige von großer Bedeutung sein können.
Aktivierung & Lebensfreude im Altenheim
Auch bei Besuchen in Altenheimen wird Nala als Therapiebegleithund aktiv in kleine Übungen und gemeinsame Aktivitäten eingebunden.
Dazu gehören zum Beispiel:
- gemeinsam mit Nala würfeln und kleine Aufgaben lösen
- Leckerlis reichen
- Nala bürsten und versorgen
- kleine Bewegungsübungen durchführen
- Feinmotorik und Koordination fördern
- Kontakt und soziale Interaktion anregen
Gerade ältere Menschen reagieren oft sehr emotional auf Tiere. Erinnerungen werden geweckt, Gespräche entstehen – und manchmal reicht schon ein Würfel, ein Leckerli und eine erwartungsvoll wartende Nala, damit plötzlich alle mitmachen.
Dabei geht es nicht nur um Aktivierung, sondern vor allem um Lebensqualität, Nähe, Freude und gemeinsames Erleben.
Verantwortung & Hygiene
Der Einsatz eines Praxishundes erfordert nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern auch klare Strukturen und Verantwortung.
Für Nala existiert ein eigener mehrseitiger Hygieneplan mit geregelten Standards für:
- Reinigung und Desinfektion
- Aufenthaltsbereiche
- tierärztliche Kontrollen
- Impf- und Gesundheitsmanagement
- organisatorische Abläufe im Praxisalltag
Selbstverständlich bleibt Nala von sensiblen Bereichen wie Labor und Küche ausgeschlossen.
So verbinden wir tiergestützte Begleitung mit moderner medizinischer Professionalität.
Auch ein Praxisalltag darf menschlich sein.
Und nach der Sprechstunde?
Das ist tatsächlich der Moment, auf den sich nicht nur Nala freut.
Sobald die reguläre Sprechstunde beendet ist, darf sie sich frei durch die Praxis bewegen — und begrüßt erst einmal das gesamte Team.
Dann wird aus dem Praxisalltag plötzlich ein Moment voller Leben, Lachen und wedelnder Begrüßungen.
Auch unsere Mitarbeiterinnen möchten Nala inzwischen nicht mehr missen. Sie gehört längst nicht mehr nur zur Praxis — sondern irgendwie zur ganzen Citypraxis-Familie.
Mehr als Medizin
Die Verbindung aus Hausarztmedizin, Allgemeinmedizin, Palliativmedizin und tiergestützter Begleitung ist für uns eine bewusste Entscheidung für mehr Menschlichkeit im medizinischen Alltag.
Unser Ziel ist es nicht nur, Krankheiten zu behandeln, sondern Menschen emotional zu begleiten, Vertrauen zu schaffen und Lebensqualität zu stärken.
Als ausgebildeter Therapiebegleithund kann Nala ihre natürlichen Fähigkeiten nun gezielt und professionell in die Begleitung unserer Patientinnen und Patienten einbringen.
Denn manchmal schafft ein Hund genau das, was Worte allein nicht können.
Ausbildung erfolgreich abgeschlossen
Im September 2026 haben Nala und Christiane Hahne die Basisausbildung gemäß ESAAT-Richtlinien erfolgreich abgeschlossen.
Seitdem bilden unsere vierbeinige Kollegin Nala und ihr Frauchen Christiane Hahne ganz offiziell ein Therapiebegleithunde-Team.
